Radio von unge (Podcast)

Die ehemalige Mitmachzeitung ”von unge” geht auf Sendung. Entstanden aus dem ”Autonomen Knastprojekt” wird sich de Podcast einmal im Monat allen Formen der Unterdrückung widmen, getreu dem Leitsatz der ”von unge” : Nicht nach oben buckeln und nach unten treten... der Podcast wird zeitgleich nach seinem Erscheinen bei ”Radio Köln” gesendet

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Episodes

7 days ago

Im Februar 2026 sollte im Perlengraben in Köln ein neues Suchthilfezentrum entstehen. Früh schon bildete sich eine Bürgerinitiative, die dies wegen "Gefahr ihrer Kinder" verhindern wollte.
"Am Neumarkt liegen die Leute auf der Straße, hier wird hin uriniert, gekotet, direkt Crack geraucht und Heroin gespritzt - es ist eine No Go Area," -- das Suchthilfezentrum sollte ein Schritt gegen diese Entwicklung sein... nun soll es erst April 2027 entstehen.r  Die Bürgerinitiative "IG Pantaleonsviertel"  veranstaltete Anwohnerversammlungen und Demonstrationen. Die IG fürchtet eine Überforderung ihres Viertels, weil die suchtkranken Menschen durch die Straßen laufen müssen, um das Hilfezentrum zu erreichen. Ausgerechnet dort, wo viele Schulen beheimatet sind.
Radio von unge versucht in Interviews mit Befürwortern des Zentrums mit Fakten dagegen zu arbeiten
 

Silvesterkundgebung Köln

Friday Mar 20, 2026

Friday Mar 20, 2026

Interview zwischen Christine und Bix über die Silvesterkundgebung vor dem Knast in Köln Ossendorf, der Entstehung, Sinn und Wirkung

Sunday Dec 21, 2025

„Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute“ ist von 9. Oktober 2025 bis 4. Januar 2026 im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln (Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln) zu sehen.
Die Ausstellung erinnert an Menschen, die im Nationalsozialismus als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ verfolgt wurden. Ihre Erfahrungen stehen im Zentrum. Zwischen 1933 und 1945 greifen Behörden und Polizei gesellschaftliche Vorurteile auf. Sie kontrollieren, drangsalieren und berauben Zehntausende ihrer Freiheit. Viele werden ermordet.
Die Bundesrepublik, die DDR und Österreich verweigern den Betroffenen eine Entschädigung. Ihre Unrechtserfahrungen werden verleugnet.
Im Februar 2020 entschied der Deutsche Bundestag: „Niemand saß zu Recht in einem Konzentrationslager, auch die als ‚Asoziale’ und ‚Berufsverbrecher’ Verfolgten waren Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft”. Im Zuge dieses Beschlusses beauftragte das Parlament die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg mit der Erstellung einer Ausstellung. Sie stellt eines der wichtigsten erinnerungspolitischen Vorhaben des Jahrzehnts in der Bundesrepublik dar.

Friday Oct 10, 2025

Am 10.8 starb in Köln Nippes ein 52 jähriger Mann bei einem Polizeieinsatz.Der Mann soll sich in einer psychischen Ausnahmesituation befunden haben und wurde von der Polizei fixiert - was meist so viel heisst, dass er mit Gewalt auf den Boden geworfen und ihm Handschellen angelegt wurden
Wieder mal ein Todesfall, bei dem die Polizei höflich formuliert, mit Ausnahmesituationen nicht klar kommt und jede Verantwortung von sich weist. Es folgen in dem Gespräch weitere Beispiele und eine Erklärung, was "rassifizierte Kontrollen" sind
 

Thursday Sep 11, 2025

In der JVA Werl fand eine Gewerkschaftsversammlung der Sicherungsverwahrten statt. Gerd von der Unterstützergruppe der GG/BO NRW konnte daran teilnehmen und berichtet radio von unge seine Eindrücke 

Wednesday Aug 13, 2025

Zwei Verkäufer der Kölner Strassenzeitung "Draussenseiter" gestalten diesmal die Sendung---im Vordergrund steht das Leben von Mike und seine Erlebnisse mit dem Zeitungsverkauf

Monday Jul 28, 2025

Die Ausstellung erinnert an Menschen, die im Nationalsozialismus als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ verfolgt wurden. Ihre Erfahrungen stehen im Zentrum. Zwischen 1933 und 1945 greifen Behörden und Polizei gesellschaftliche Vorurteile auf. Sie kontrollieren, drangsalieren und berauben Zehntausende ihrer Freiheit. Viele werden ermordet.
Die Bundesrepublik, die DDR und Österreich verweigern den Betroffenen eine Entschädigung. Ihre Unrechtserfahrungen werden verleugnet.
Im Februar 2020 entschied der Deutsche Bundestag: „Niemand saß zu Recht in einem Konzentrationslager, auch die als ‚Asoziale’ und ‚Berufsverbrecher’ Verfolgten waren Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft”. Im Zuge dieses Beschlusses beauftragte das Parlament die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg mit der Erstellung einer Ausstellung. Sie stellt eines der wichtigsten erinnerungspolitischen Vorhaben des Jahrzehnts in der Bundesrepublik dar.

Tuesday Jun 10, 2025

Gerd und Thomas ..ehemalige Bankräuber, Diebe und Enteigner reden über … Eigentumsdelikte .. getreu der Formel „Eigentum ist Diebstahl“ geht es um individuelle und noch besser um kollektive Aneignung um die Ehre der Diebe und das irre Gefühl von kleiner Revolte bei einem gemeinsamen Beschaffen von Waren des täglichen Überlebens eine kleine Revolte gegen die Verteuerung von Lebensmitteln und Preissteigerungen
es fehltdas kollektive Abzweigen von Strom und Benzin, das Organisieren von kostenlosen Fahrten, das Kopieren von Software usw

Frauen und Obdachlosigkeit

Tuesday Mar 04, 2025

Tuesday Mar 04, 2025

 Scham und Angst vor gesellschaftlicher Stigmatisierung prägen oft das Verhalten obdachloser Frauen, die ein Drittel der insgesamt 263.000 wohnungslosen Menschen in Deutschland ausmachen .Frauen sind oft von häuslicher oder sexualisierter Gewalt betroffen und genau deswegen wohnungslos bzw. von Wohnungslosigkeit betroffen. Darüber hinaus sind sie genau deswegen auch als wohnungslose Frauen wesentlich vulnerabler  Frauen, die in Wohnungsnotfallsituationen lebten, versuchten ihre Situation so lange wie möglich, nicht öffentlich zu machen. Gründe seien beispielsweise Angst vor Schutzlosigkeit oder gesellschaftlicher Ablehnung. Anpassung der äußeren Erscheinung und des Verhaltens seien Strategien, die eigene Situation weniger sichtbar für andere Menschen werden zu lassen. Um Obdachlosigkeit zu vermeiden, nutzten Frauen beispielsweise verstärkt „Mitwohnverhältnisse“ bei „Bekannten“ – mit allen damit unter Umständen verbundenen Abhängigkeiten wie beispielsweise sexualisierte Gewalt.
Darüber und über den Unterschied zwischen Wohnungs-und Obdachlosigkeit reden in der heutigen Folge Christina Bacher und Christiane Niese

Tuesday Feb 04, 2025

Inzwischen gibt es 106 Kameras in Köln... die Initiative "Kameras stoppen", die schon zweimal bei "radiovonunge" eine Sendung gemacht hat, fasst die Entwicklung der letzten Monate zusammen, berichtet von den 6 Klagen gegen die Überwachung und von ihrer weiteren Arbeit

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