
Tuesday Mar 04, 2025
Frauen und Obdachlosigkeit
Scham und Angst vor gesellschaftlicher Stigmatisierung prägen oft das Verhalten obdachloser Frauen, die ein Drittel der insgesamt 263.000 wohnungslosen Menschen in Deutschland ausmachen .Frauen sind oft von häuslicher oder sexualisierter Gewalt betroffen und genau deswegen wohnungslos bzw. von Wohnungslosigkeit betroffen. Darüber hinaus sind sie genau deswegen auch als wohnungslose Frauen wesentlich vulnerabler Frauen, die in Wohnungsnotfallsituationen lebten, versuchten ihre Situation so lange wie möglich, nicht öffentlich zu machen. Gründe seien beispielsweise Angst vor Schutzlosigkeit oder gesellschaftlicher Ablehnung. Anpassung der äußeren Erscheinung und des Verhaltens seien Strategien, die eigene Situation weniger sichtbar für andere Menschen werden zu lassen. Um Obdachlosigkeit zu vermeiden, nutzten Frauen beispielsweise verstärkt „Mitwohnverhältnisse“ bei „Bekannten“ – mit allen damit unter Umständen verbundenen Abhängigkeiten wie beispielsweise sexualisierte Gewalt.
Darüber und über den Unterschied zwischen Wohnungs-und Obdachlosigkeit reden in der heutigen Folge Christina Bacher und Christiane Niese
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